Anleitung

Wandbilder

Die Bilder hat sich meine Schwägerin für ihre neue Wohnung ausgesucht. Mit einem Beamer haben wir sie an die Wand projiziert und mit Bleistift übertragen. Danach wurden die Bilder liebevoll ausgemalt.
Hochzeitsgeschenk

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Anleitung_Hochzeitsgeschenk
Das Bild mit den vielen Gesichtern

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In diesem Bild habe ich mit Acrylfarben gearbeitet. Einen schönen Hintergrund habe ich mit einem Rotton geschaffen. Da sich die Figuren im mittleren Bereich des Bildes aufhalten sollten, habe ich dort noch einmal mit einem helleren Rotton die Figuren von dem Hintergrund abgehoben. Danach habe ich angefangen die Figuren zu malen. Dort habe ich zuerst mit einer dunklen Farbe angefangen und wurde immer heller. Um den Figuren Bewegung zu verleihen, habe ich die Pinselstriche leicht gerundet. Nachdem die Figuren fertig waren, hab ich mich dann um den weiteren Hintergrund gekümmert. An den Seiten habe ich mit Pastellpaste gearbeitet, um dem Bild noch ein bisschen Bewegung und Rauheit zu verschaffen. Ich wollte, dass das Bild eine 3 Dimensionale Wirkung hat. Überdeckt wurde die Paste wieder mit verschiedenen Rottönen.
Das Loch

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Ich habe mich bei diesem Bild dafür entschieden nicht alles auf eine Leinwand zu bringen. Durch die Bruchstellen in dem Bild wirkt es nicht vollkommen und lässt einiges an Interpretationsfreiheit. Gearbeitet habe ich mit Acrylfarben. Zuerst hab ich begonnen einen gelben Kreis auf die Leinwände zu malen. Und von dort aus bin ich immer weiter nach außen gegangen und wurde immer dunkler mit den Farben. Nach dem ersten trocknen hab ich Ranken auf das Bild gemalt. Zuerst habe ich mit schwarz begonnen und immer mehr weiß und rot mit eingebracht. Mit einem Spachtel habe ich dann kleine Akzente in das Bild gesetzt. Und am Ende hab ich den Pinsel in rote Farbe getränkt und mit viel Schwung Linien auf das Bild gezogen.
Das Bild mit den zwei Gesichtern

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In dieses Bild habe ich bisher meine längste Zeit investiert, um ein Bild zu malen. Zuerst habe ich mir die Bildaufteilung überlegt. Da ich von vornherein wusste, dass ich eine Uhr mit einbauen werde, habe ich mich dafür entscheiden, die Gesichter etwas weiter links anzuordnen. Mit einem Bleistift habe ich die Konturen der Gesichter festgehalten. Und dann ging es los. Gemalt habe ich mit Tusche, da die Farben mit Wasser schön zerlaufen und man wunderschöne Farbeffekte auf der Leinwand damit hin bekommt. Ich habe mich bei dem Bild von innen nach außen gearbeitet. Das Bedeutet, dass ich zuerst die Gesichter und dann die Farbverläufe gemalt habe. Die schwarzen Verläufe oberhalb des Bildes haben mir sehr viele Bauchschmerzen bereitet. Ich wollte unbedingt noch ein Bruch in die bunte Farbwelt bringen. Aber mit dem schwarz hätte ich auch das ganze Kunstwerk kaputt machen könne. Aber zum Glück ist alles so gelaufen wie geplant. Ganz am Schluss, nachdem die Leinwand getrocknet war, hab ich dann die Uhr aufgemalt und mit einem Glitzerstift noch Akzente in das Bild gezogen. Und zu guter Letzt wurde dann das Uhrenwerk von meinem Papa eingebaut. Ich bin ihn bis heute noch dankbar, dass er das Bild heile gelassen hat und es durch ihn das gewisse etwas bekommen hat.

 

Was vorstellbar ist, ist auch machbar – Albert Einstein